Ablauf

Erstgespräch

An diesem Gespräch sollten neben dem Kind möglichst beide Elternteile bzw. näheren Bezugspersonen teilnehmen.
Beide sorgeberechtigten Elternteile müssen ihr Einverständnis für die Durchführung einer Psychotherapie erteilen.
Die ersten Gespräche (psychotherapeutische Sprechstunde + probatorische Sitzungen) dienen dem Kennenlernen. Außerdem wird geklärt, ob eine behandlungsbedürftige Krankheit vorliegt. Eltern können sich in einem Erstgespräch auch dahin gehend beraten lassen, wie man das Kind zur Teilnahme an einer Psychotherapie motiviert. Für die Gespräche nimmt sich der Therapeut je Termin etwa 50 Minuten Zeit.

Bitte bringen Sie zu diesen Gesprächen mit:ferdi_sagt_ablauf-03

  • Arztbriefe oder Berichte von Psychologen/Logopäden/ Ergotherapeuten (falls vorhanden)
  • Gelbes U-Heft
  • Schulzeugnisse
  • Krankenkassenkarte

Die ersten Probesitzungen:

  • Diagnostische Phase: Entwicklungs-, Intelligenz- und Teilleistungs- und Familiendiagnostik, emotionale Diagnostik
  • Entwicklung eines Entstehungsmodells der Störung
  • Besprechung der Diagnostik
  • Festlegung der Therapieplanung und Behandlungsziele
  • Beantragung und Einholung der Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Therapie plus Bezugspersonenstunden

Eine bei der Krankenkasse beantragte Kurzzeittherapie umfasst bis zu 24 Therapieeinheiten und 6 zusätzliche Bezugspersonenstunden. Die Beantragung erfolgt in zwei Schritten für jeweils ein Kontingent von 12 Einheiten. Eine Kurzzeittherapie kann in eine Langzeittherapie umgewandelt werden. Diese umfasst insgesamt bis zu 80 Therapieeinheiten mit 20 zusätzlichen Bezugspersonenstunden.
Psychotherapie kann auch als Kombinationsbehandlung in Einzel- und Gruppentherapie angeboten werden.

Schweigepflicht:

Wir unterliegen der Schweigepflicht. Was in der Psychotherapie besprochen wird oder passiert, ist vertraulich. Davon erfährt kein Dritter, es sei denn, es wird ausdrücklich erlaubt.